Gleichmäßigkeitsrallye
Auch: Gleichmäßigkeitsfahrt, GLP-Rallye, Regularity
Eine Rallye, bei der nicht die schnellste Zeit gewinnt, sondern das Team, das vorgegebene Schnitte und Zeiten am genauesten einhält.
Eine Gleichmäßigkeitsrallye ist eine Rallye auf öffentlichen Straßen, bei der du nicht möglichst schnell fahren sollst, sondern möglichst genau. Der Veranstalter gibt Strecke, Schnitt und Zeiten vor. Gewertet wird, wie nah du an diesen Vorgaben bleibst.
So läuft es ab
Die Strecke steht im Roadbook. Unterwegs gibt es Zeitkontrollen und Gleichmäßigkeitsprüfungen. In einer Prüfung fährst du zum Beispiel 8 km mit einem Schnitt von 40 km/h. Die Sollzeit liegt damit bei genau 12 Minuten. Lichtschranken, Druckschläuche oder GPS-Zeitnahme messen, wann du an bestimmten Punkten vorbeikommst. Jede Abweichung bringt Strafpunkte, oft schon im Bereich von Zehntel- oder Hundertstelsekunden.
Wer mitfährt
Meist fahren Oldtimer mit einem Team aus Fahrer und Beifahrer. Der Beifahrer navigiert, rechnet und gibt das Tempo an. Die Geschwindigkeit liegt im Rahmen der Straßenverkehrsordnung, es geht um Präzision, nicht um Risiko.
Für Einsteiger
Viele Veranstaltungen haben eine Touristik- oder Einsteigerklasse mit einfacheren Aufgaben. Welche Hilfsmittel erlaubt sind, regelt das Reglement der jeweiligen Rallye. Einen guten Überblick zum Start gibt der Ratgeber.